über uns
Der Sitz der Postulatur von Francisco und Jacinta Marto ist eine Institution der katholischen Kirche die, unter der Leitung der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse und des Bischofs der Diözese Leiria-Fatima, die Mission hat, den Heiligsprechungsprozess der Seligen Francisco und Jacinta zu begleiten.
Diese Institution wird auch „Sekretariat der Hirtenkinder“ genannt.
Zu unserem Aufgabenbereich gehört es, alle Aspekte, die mit dem Heiligsprechungsprozess verbunden sind, zu organisieren und zu verwalten. Um diesem Zweck gerecht zu werden, ist es unsere Aufgabe, das Leben und die Heiligkeit der Hirtenkinder vorzustellen, indem wir ihre Bedeutung für die christliche Ehrerbietung hervorheben und das Wissen um ihre Charaktereigenschaften und Geistlichkeit verbreiten. Um zur Verehrung dieser Seligen des Volks Gottes beizutragen, bitten wir um das Gebet durch ihre Fürbitte und empfangen die Nachrichten über die darauffolgenden Gnaden, die uns aus der ganzen Welt zugeschickt werden.
Der Postulator und der Vize-Postulator sind, in den Selig- oder Heiligsprechungsprozessen, die direkten Mitarbeiter des Bischofs und des Heiligen Stuhls.
postulator
Ângela de Fátima Coelho da Rocha Pereira da Silva ist Ordensschwester der Kongregation Allianz der Heiligen Maria und Ärztin.
Am 25. Juni 2009, wurde sie zur Adjutantin des Vize-Postulators der Heiligsprechung von Francisco und Jacinta Marto, mit Nachfolgerecht, ernannt.
Am 1. November 2009, wurde sie zum Postulator extra urbem des Heiligsprechungsprozesses von Francisco und Jacinta Marto ernannt.
Schwester Ângela wurde 1971 in Frende (Baião) geboren und lebte in Porto, wo sie ihren Schulabschluss machte. Sie schloss 1995 ihr Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät von Porto ab und lehrte auch an dieser Fakultät. Später studierte sie Religiöse Wissenschaften an der Päpstlichen Universität von Comillas, Madrid, wo sie 2008 ihr Studium beendete.
Schwester Ângela ist im Krankenhaus von Leiria und in der ständigen Pflegeeinheit von Batalha als Ärztin tätig.
1995 trat sie in die Ordensgemeinschaft der Allianz der Heiligen Maria ein.
Schwester Ângela ist Dozentin für religiöse Wissenschaften an der ISCRA [Hochschule für Religiöse Wissenschaften Aveiro] in Aveiro und für Allgemeine Theologie im Bildungs- und Kulturzentrum der Diözese von Leiria-Fatima.
die geschichte der heiligsprechung
Msgr. José Alves Correia da Silva, Bischof von Leiria, eröffnete im Jahre 1952, die Prozesse für die Heiligsprechung von Francisco und Jacinta Marto, den Hirtenkindern von Fátima, denen Unsere Liebe Frau erschienen ist. Domherr João Pereira Venancio wurde zum Postulator ernannt und begann mit der Prozessarbeit. Sein Nachfolger, P. Luis Kondor SVD übernahm diese Aufgabe zwischen 1960 und 2009, das Jahr in dem er verstarb.
Die erste Sitzung des Diözesanischen Prozesses für die Befragung über die Tugenden fand am 30. April 1952 statt. Am 2. Juli 1979 endete der Prozess von Jacinta, am 3. August 1979 der von Francisco.
1979 wurden die Prozessakten in Rom übergeben, und im selben Jahr wurden P. Paolo Molinari SJ als Postulator in urbe und P. Luis Kondor, svd. als Postulator extra urbem ernannt. Die Positio über Francisco und Jacinta wurden 1988 verfasst.
Am 13. Mai 1989 unterzeichnete Johannes Paul II das Dekret über den “heroischen Tugendgrad“ von Francisco und Jacinta Marto.
Am 22. Juni 1999, wurde das Wunder, das den Weg für die Seligsprechung öffnete, anerkannt.
Am 13. de Maio de 2000, Jubilarjahr, sprach Papst Johannes Paul II. in Fatima Francisco und Jacinta selig. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche, wurden Kinder selig gesprochen, die keine Märtyrer waren.
Am 1. November 2009 wurde Schwester Ângela de Fátima Coelho, asm. Zum Postulator extra urbem ernannt.
Der gegenwärtige Sitz dieser Postulatur, in Fatima, wurde am 20. Februar 1963 eingeweiht.
Am 4. April 2012 wurde eine neue Internetseite initiiert, mit dem man, auf eine intuitive Art und Weise, noch mehr Menschen erreichen und all diejenigen willkommen heißen möchte, die irgendwo auf der Welt mit diesen beiden Kindern das Herz Jesu und seiner Mutter kennen, befolgen und lieben lernen möchten.
graphische identität (logo)

DAS KONZEPT
Die graphische Identität, die für die Postulatur erarbeitet wurde, spiegelt die mystische Erfahrung, die von Francisco und Jacinta erlebt wurde und bei der sich die Realität mit dem Göttlichen verbindet, wieder. Die Kinder, die Kleidung des Zeitalters, die Hände, die zum Gebet gefaltet sind, deuten auf eine Realität, die mit dem Göttlichen in Einklang ist, das durch das Licht, das Herz und die jeweilige Bekehrung dargestellt ist. Im Gebet, überreichen Sie Gott ihr Herz. Wir möchten wahre Kinder zeigen, die sich im Kontext ihres Zeitalters nicht von den anderen Kindern unterscheiden. Diese gewöhnlichen Kinder wird Gott berühren und eine transzendente Erfahrung erleben lassen. In ihrer Einfachheit, können sie die innere Freude, die Gott ihnen einhaucht und die Schönheit einer Frau, die dem Leiden einen Sinn gibt und für das Glück und die Bekehrung der Menschheit bittet, nicht für sich behalten. Francisco und Jacinta erleben zusammen diese Erfahrung, weil sie Geschwister sind, weil sie sich in Raum und Alter nahe sind, und hier unterscheiden sie sich von ihrer Cousine, die sie bewundern, und die sie als Hirten befolgen möchten. Später, teilten sich beide die Wartezeit auf Lucia, wenn diese mit der Herde zurückkam.
Die Kinder sind in drei, sich drehenden Herzen gehüllt, die die Lichtbrechung spiegeln, den Glanz und die innere Bewegung, die sie während der Erscheinungen spürten. Drei ist die Anzahl der Seherkinder – Francisco, Jacinta und Lucia – und die Arten der Beziehungen, die die Kinder erlebten (Engel, Unsere Liebe Frau und Unser Herr).
In der Mitte der Herzen befinden sich zwei Kinder im Herz Gottes, die auf Gott zentriert und durch das Gebet vereint sind. Das Gebet ist das Zentrum von allem, darin finden sie den Sinn ihres Lebens, ihres Zustandes und ihrer Opfer; das Gebet ist eine Geste der inneren Liebe und Zuwendung zu Gott. Durch das Gebet nähern die Kinder sich ihres eigenen Herzen und Gottes Herzen.
GRAPHISCHE IDENTITÄT – VARIATIONEN
Die graphische Identität, die für die Postulatur erarbeitet wurde, enthält verschieden Versionen, die für verschieden Publiken und Kommunikationsebenen gedacht sind. Zusammen mit der institutionellen Version wurde eine kirchliche Version erarbeitet, die für formellere Erörterungen gedacht ist. Ohne sich von dem Rahmen, der für das Logo definiert wurde, zu entfernen, zeigt diese Version das Blattwerk der Steineiche auf, das das Symbol umrandet und mit dem Bogenkreuz, das 1917 in der Cova da Iria errichtet wurde, endet.
Gleichzeitig wurden individuelle Versionen für spezielle Gelegenheiten erarbeitet, die die Charaktereigenschaften von Francisco und Jacinta weitergeben sollen. Beide Versionen sind stark an das Licht und die Natur gebunden, wegen der Verbindung, die die Kinder mit ihr aufzeigten. So findet man auf der graphischen Darstellung von Francisco einen Vogel, denn er liebte Tiere und auf der von Jacinta eine Lilie, die Blume die sie üblicherweise von den Berghängen pflückte.
Francisco Marto
„Der sensibelste der drei Kinder für die Natur, liebt Tiere und verliebt sich in seine Flöte.“
in Mitteilungsblatt der Seherkinder
Jacinta Marto
„Da Jacinta Blumen sehr mochte, pflückte ich ihr auf dem Rückweg am Hang einen Strauß Lilien und Pfingstrosen.“
in Schwester Lucia spricht über Fatima